• Quelle: NRZ

    Düsseldorf.  Die Sieben-Tage-Inzidenz in Düsseldorf ist laut RKI am Dienstag minimal angestiegen. Das Institut verzeichnete 71 Corona-Neuinfektionen.

  • Quelle: NRZ

    Düsseldorf.  Das Düsseldorfer Familienunternehmen Stockheim, das auch als Caterer an der Messe tätig ist, wirbt jetzt verstärkt um künftige Ehepaare.

  • Quelle: NRZ

    Düsseldorf.  Stadt Düsseldorf kaufte Luftfilter für Grundschulen im Wert von mehreren Millionen Euro. Deren Einbau war später gestoppt worden.

  • Quelle: NRZ

    Düsseldorf.  2020 waren es weniger Einsätze. Dieses Jahr auch mehr Hilfestellungen notwendig.

  • Drei Jugendliche sind am Montagabend mit hoher Geschwindigkeit auf Elektrorollern durch den Hauptbahnhof gefahren. Als sich eine Mitarbeiterin der Deutschen Bahn ihnen in den Weg stellte, kam es zu einer Kollision.
  • Quelle: NRZ

    Düsseldorf.  Das Start-up „Scoperty“ möchte die Transparenz auf dem Markt erhöhen. Zudem soll der Kontakt zwischen Käufer und Verkäufer besser werden.

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    Geld verdienen per Provision

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    Kritik kommt von den Eigentümerverbänden

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  • Quelle: NRZ

    Düsseldorf.  In einer Festwoche ab 8. April erinnert der Düsseldorfer Verein Carmen an 50 Jahre Einsatz für Bürgerrechte und die Opfer des Nationalsozialismus

  • Quelle: NRZ

    Düsseldorf.  Ein Feuer bei der Rheinbahn in Düsseldorf hat in der Nacht zu Donnerstag eine Halle und 38 Linienbusse zerstört. Suche nach Brandursache läuft.

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    Feuerwehr konnte Stadtbahn-Abstellhalle vor den Flammen schützen

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    Großbrand in Rheinbahn-Depot: 50 Millionen Euro Schaden

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  • Quelle: NRZ

    Düsseldorf.  Ein E-Scooter-Fahrer bei einem Unfall auf der Königsallee schwer verletzt worden. Unfallursache unklar.

  • Quelle: NRZ

    Neuss/Düsseldorf.  Mehrmals schon haben bisher Unbekannte in Neuss Absperrbaken auf die A57 geworfen. Die Polizei ermittelt mit einer Mordkommission.

    Bereits zum dritten Mal haben bisher Unbekannte von einer Brücke in Neuss Gegenstände auf die Autobahn A57 geworben. Nach zwei Taten im März gab es von Donnerstag auf Freitag einen weiteren Vorfall. Die Polizei hat eine Mordkommission unter Leitung des Polizeipräsidiums Düsseldorf gebildet, um den oder die Täter zu fassen.

    Gegen 23.30 Uhr am Donnerstag hatten mehrere Autofahrer auf der A57 die Polizei alarmiert (Textlink). Absperrmaterial einer Baustelle lag auf der Fahrbahn in Höhe einer Brücke im Neusser Ortsteil Norf. Am 15. März und am 29. März wurde ähnliche Fälle berichtet, teilte die Polizei am Freitagabend mit.

    Tat kann als versuchtes Tötungsdelikt gewertet werden

    Bei den Gegenständen handelte es sich um Warnbaken, die zur Absperrung einer Baustelle dienen, teilte die Polizei mit. Eine der Baken sei derart beschädigt, dass man vermute, ein Fahrzeug hatte sie überrollt.

    Die Polizei warnt davor, derartige Gegenstände auf Autobahnen zu werfen: „Eine solche Tat birgt ein unkalkulierbares Risiko“ und könnte schwere Verkehrsunfälle verursachen. „Verdächtige müssen sich einem Ermittlungs- und gegebenenfalls auch einem Strafverfahren mit dem Vorwurf eines versuchten Tötungsdeliktes stellen“, berichtete die Polizei.

    Polizei sucht auch nach Zeugen

    Derzeit würden Spuren ausgewertet, teilte die Polizei mit. Die betreffende Brücke werde verstärkt beobachtet, hieß es bei der Polizei. Zeugen werden gebeten, verdächtige Beobachtungen über den Polizeinotruf 110 zu melden.

    Wer Hinweise auf den oder die möglichen Täter hat, wird gebeten, sich bei der Mordkommission der Polizei in Neuss zu melden, Telefon: 02131/300-0. (dae)

  • Nach einem Unfall an der Königsallee in Düsseldorf ist es in der Nacht zu Karfreitag offenbar zu einer Auseinandersetzung mit der Polizei gekommen. Ein Rollerfahrer lag bewusstlos am Boden, zwei Männer griffen die Beamten an.
  • Quelle: NRZ

    Düsseldorf/Dortmund.  Der „Car-Freitag“ ist für die Tuning-Szene ein wichtiger Termin. So will die Polizei Raser und Poser bremsen - auch und gerade in Corona-Zeiten.

  • Bei einem Großbrand in einer Abstellhalle der Rheinbahn im Düsseldorfer Stadtteil Heerdt sind in der Nacht zum Donnerstag 38 Linienbusse zerstört worden. Anwohner hatten von Explosionsgeräuschen berichtet.
  • Eine Radfahrerin ist in Düsseldorf-Bilk mit ihren Reifen in die Straßenbahngleise geraten und gestürzt. Sie wurde von einer entgegenkommenden Bahn erfasst und schwer verletzt.
  • Eine E-Scooter-Fahrerin ist bei einem Unfall schwer verletzt worden. Sie war mit einer Radfahrerin zusammengestoßen, die nach dem Unfall geflüchtet ist. Nach ihr wird nun gefahndet.
  • Seit Dienstagmorgen läuft in der Düsseldorfer Altstadt ein größerer Einsatz von Polizei und Feuerwehr. Die Flinger Straße und einige weitere Straßen sind abgeriegelt.
  • Schwer verletzt wurde ein Radfahrer, als in Düsseldorf-Mörsenbroich mit einem Pkw zusammengestoßen ist. Der Mann wurde ins Krankenhaus gebracht. Während der Spurensicherung kam es zu Verkehrsbehinderungen.
  • Ein 80-jähriger Radfahrer hat sich bei einem Unfall am Rheinufer in Düsseldorf-Pempelfort so schwer verletzt, dass er in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Er war mit einer Fußgängerin kollidiert.
  • Rund 100 Menschen haben sich in der Nacht zu Sonntag auf der Königsallee in Düsseldorf getroffen und dort teilweise randaliert. Polizei und Ordnungsamt schritten ein. Es kam zu Festnahmen. Auch in der Altstadt kam es wieder zu Ansammlungen.
  • Eine Polizistin wurde bei einem Einsatz in Düsseldorf-Holthausen schwer verletzt. Sie wurde von einer psychisch kranken Frau attackiert. Die Polizei war mit einem großen Aufgebot vor Ort.
  • Alle Jahre wieder … wird es besonders bunt in den Räumlichkeiten von “La Terra-Blumen” in Flingern auf der Ackerstraße 204.

    Besonders in der Weihnachts- und Vorweihnachtszeit pilgern viele Kunden Jahr für Jahr nach Flingern, um einen fast magischen Ort zu bestaunen: Die Weihnachtswunderwelt von La Terra!

    Von dem satten Grün der schmucktragenden Tannen lässt sich allerdings nicht sehr viel wahrnehmen. Der Blick der Besucher wird eingefangen von prachtvollem Schmuck, der an den Bäumen hängt: nicht das „Normale“, wie Kugeln und Trompetenengelchen, stattdessen bunte Fische mit riesigen Kussmündern, glitzernde Ufos und strassbesetzte Pudel. Sie hängen fröhlich schillernd und wie selbstverständlich neben dem klassischen Papierengel aus Gesangsbuchseiten, traditioneller böhmischer Glasbläserkunst und einzeln in Handarbeit angefertigten Engelchen.

    Jeder Baum ist ein Hingucker und mit einer ganz eigenen Welt dekoriert. Sie faszinieren durch die mutige Verbindung von Tradition und fröhlichem Kitsch. Inhaberin Susanne Künzel erklärt, warum sie sich jedes Jahr die Mühe macht: „Weihnachten ist für mich traditionell zwar ein besinnliches, vor allem aber ein fröhliches Fest. Mir ist es wichtig, die Seele dieser besonderen Zeit im Jahr zu bewahren und sie mit neuen, modernen Elementen immer wieder zu erfrischen.“ Tradition, sagt sie, müsse gepflegt, aber auch immer wieder neu interpretiert werden.

    Sicherlich ist die Baumschmuckausstellung im la terra nicht bei jedem für die Komplettausstattung des heimischen Weihnachtsbaumes geeignet. Wer jedoch einzelne Preziosen oder ein besonderes Mitbringsel sucht, wird hier inspiriert und auch fündig. Und eines ist gewiss: Sie werden Augen machen

    :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

    La Terra
    Ackerstraße 204
    40235 Düsseldorf-Flingern
    Tel: 0211 68 35 68
    Fax: 0211 680 36 87
    www.laterra.de
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  • Der schönste Moment für mich ist, wenn das Nebraska-Steak, noch im eigenen Saft brutzelnd, auf heißem Teller auf den Tisch kommt. Der verführerische Duft steigt in die Nase, vermischt sich mit dem des Spinats mit Knoblauch, den ich gern dazu esse. Damit ist erstmal Schluss. Auch Düsseldorfs Steakhaus-König Mansur Basam („Classic Western Steakhouse“ / „Reef & Beef„) muss wie alle Restaurants ab Montag schließen. Doch es soll ein Abschied mit Freunden werden. Am Sonntag, dem normalerweise freien Tag der Woche, öffnet er sein Steak House an der Tußmannstraße noch ein letztes Mal vor dem Monats-Shutdown. Das „Reef & Beef“ (Foto) hat wie üblich auch am Sonntag geöffnet. First come, first serve: Classic Western Steak House: 0211 – 20 03 15 07 // Reef & Beef:  0211 – 44 03 09 91

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  • Der schönste Moment für mich ist, wenn das Nebraska-Steak, noch im eigenen Saft brutzelnd, auf heißem Teller auf den Tisch kommt. Der verführerische Duft steigt in die Nase, vermischt sich mit dem des Spinats mit Knoblauch, den ich gern dazu esse. Damit ist erstmal Schluss. Auch Düsseldorfs Steakhaus-König Mansur Basam („Classic Western Steakhouse“ / „Reef & Beef„) muss wie alle Restaurants ab Montag schließen. Doch es soll ein Abschied mit Freunden werden. Am Sonntag, dem normalerweise freien Tag der Woche, öffnet er sein Steak House an der Tußmannstraße noch ein letztes Mal vor dem Monats-Shutdown. Das „Reef & Beef“ (Foto) hat wie üblich auch am Sonntag geöffnet. First come, first serve: Classic Western Steak House: 0211 – 20 03 15 07 // Reef & Beef:  0211 – 44 03 09 91

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  • Da kommst du zum Schuster und denkst, du wärst in einem Café. Ledercouch und Sessel um einen kleinen Couchtisch laden zum Verweilen ein, die grüne Tapete mit goldenem Ornament schafft ein angenehmes Ambiente. Soulier d’Or, „Goldener Schuh“, hat der Inhaber sein Geschäft getauft.

    Im Regal gegenüber der Couch neue Budapester Schuhe aus der renommierten Manufaktur Laszlo, aus bestem englischen Leder, überwiegend im traditionellen Look. „Laszlo ist wirklich der beste“, sagt Nordin Haj Haddou (46), der hier, in der Beuthstraße 14 in Pempelfort, die Schuhmacherkunst pflegt und Schuhe nach Maß fertigt, ganz traditionell und in Perfektion.

    Während die rahmengenähten Laszlo-Schuhe für rund 300 Euro über die Ladentheke gehen, muss der Fan feinen maßgeschneiderten Schuhwerks dagegen schon etwa 800 Euro investieren. Ja, ein Schuh ist ein Investment, man trägt ihn leicht zehn Jahre und mehr, Pflege vorausgesetzt.

    Klassiker wie diese sind die Spezialität des Pempelforter Schusters

    Schuster ist heute ein Sammelbegriff für Menschen, die nach Schema F Ledersohlen unter Schuhe nageln und vom Wesen und der Struktur des Schuhs oftmals keinen Schimmer haben. „Es gibt so viele Schuhmacher, die zerstören statt zu reparieren“, sagt der Handwerker und freut sich keck, er lebe mittlerweile „auch von den Fehlern anderer.“

    „Wenn der Schuh recht ist, vergisst man die Füße“, diese Weisheit des taoistischen Philosophen Dschuang Dsi (350 bis etwa 275 v. Chr.) hat der Düsseldorfer und Sohn marokkanischer Eltern seit dem zarten Alter von drei Monaten, nicht nur an die Wand genagelt, sondern auch verinnerlicht.

    „Schauen Sie“, sagt er und zeigt einen Schuh im Rohzustand – „der Leisten aus Buchenholz, nach Maß geschnitzt, der vorgelochte Rahmen wird mit dem sogenannten Pechdraht aus Hanf mit dem Schaft genannten Oberleder und der Brandsohle verbunden, Vorder- und Hinterkappe werden geformt und das Innenfutter eingefügt.“ Dieser Schuh wird zwiegenäht, Lebensdauer unbegrenzt. Für ein Paar Schuhe benötigt er, je nach Leder und Design, 39 bis 70 Stunden. Das Leder stammt von der Manufaktur Rendenbach, das auch hochklassige Schuhhersteller wie Allen Edmonds oder Alden verwenden. Es gilt als wasserresistent und atmungsaktiv.

    Zwiegenähte Schuhe sind seine Spezialität. Zu seinen Kunden gehört auch ein prominenter FDP-Politiker

    Nordins Spezialität ist der sogenannte „Budapester“, ein Herrenklassiker mit Lochungen, die er mit Hilfe eines Hämmerchens und eines Rundstiftes herausschlägt. Aber: „Es gibt nichts, was wir nicht machen! Bringen Sie das Foto eines Schuhs oder eine Zeichnung, dann fertigen wir den Schuh danach an. Wenn Sie ein exotisches Leder oder eine ausgefallene Farbe wünschen, ist auch das kein Problem.“

    Mit dieser Einstellung eroberte sich der Schuhmacher mit den goldenen Händen den Titel „offizieller Schuster des European Song Contest“, er durfte auch die diversen Delegationen ausstatten.

    Nun, Monsieur, über Maßschuhe reden auch wir irgendwann mal. Was sagen Sie denn zu meinen Schuhen?

    Der Lehrlingswart der Innung Düsseldorf-Mettmann schaut sich die in die Jahre gekommenen honigfarbenen italienischen Treter an und befindet: „Diese Schuhe würde ich erst einmal mit einem Schwämmchen anfeuchten, dann mit einer Bürste kreisförmig Crème der Marke Collonil 1909 auftragen, die Zedernöl enthält. Dann sieht der Schuh wieder sehr gepflegt aus, behält aber seine Patina.“

    Mit einem Spezialwerkzeug fixiert der Pempelforter Schuhmachermeister das Innenfutter am Leisten

    Die Besohlung findet seine Billigung, während er bei einem Paar schwarzer Business-Schuhe, die er später zur Reparatur erhält, den Kopf schüttelt: „Da hat jemand eine viel zu dicke Sohle daruntergenagelt und das hinzugefügte Innenfutter an der Ferse ist aus dem falschen Leder.“

    Er hat dies und mehr zwischenzeitlich bestens gerichtet und seine Aussage, er sei – bei aller Qualität – letztlich auch nicht teurer als Mister Minit, hat sich mehr oder minder bestätigt.

    Gelernt ist eben gelernt. Seine Lehre dauerte drei Jahre und mit dem zwischenzeitlich erworbenen Geschick erfüllt er auch ausgefallenere Kundenwünsche. So machte er gerade erst einen etwas zu kurz geratenen Scheich aus den Emiraten, der vorweg seinen Fahrer vorgeschickt hatte, mit handwerklichen Tricks fast unmerklich drei Zentimeter größer.

    Nordins Philosophie: „Die Arbeit muss Freude machen, das Herz muss mitspielen. Ich mag es sehr, wenn Kunden meine Schuhe anziehen und ich sehe ihre Freude im Gesicht.“ Dabei lächelt er selbst.  – osi –

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  • Interview mit dem CDU-Oberbürgermeisterkandidat Dr. Stephan Keller (50) über Verkehr, Sicherheit, Sauberkeit, Umwelt, Stadtentwicklung und Wirtschaft.

    Herr Dr. Keller: Sie wollen in Düsseldorf Oberbürgermeister werden. Warum?

    Keller: Düsseldorf ist meine Heimat. Und Düsseldorf ist eine Stadt mit unglaublich viel Potenzial! Ich lebe gerne mit meiner Familie hier, und ich habe immer gerne in Düsseldorf gearbeitet. Als Beigeordneter im Düsseldorfer Rathaus habe ich mich sechs Jahre für unsere Stadt engagiert. Gemeinsam mit meinem Team habe ich z.B. den Bau der Wehrhahn-Linie und das Kö-Bogen- Projekt erfolgreich umgesetzt. Doch das war nur der Anfang! Als Oberbürgermeister möchte ich gemeinsam noch viel mehr für unsere schöne Stadt erreichen. Und ich möchte das gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt machen. Denn ich bin ein Team Player!

    Was ist denn Ihre Vision für Düsseldorf?

    Keller: Es gibt schon so vieles, das in Düsseldorf liebens- und lebenswert ist. Aber es gibt auch vieles, das wir aktiv angehen und besser machen können! Mobilität & Stadtentwicklung, Bildung & Familie, Wirtschaft & Wissenschaft, Freizeit & Kultur, Sicherheit & Sauberkeit – diese Themen möchte ich mit allen Düsseldorferinnen und Düsseldorferinnen gemeinsam und mit unserer starken neuen CDU-Ratsfraktion nach vorne bringen!

    Thema Klima: Sie wollen keine Umweltspur. Was ist denn Ihr Plan für die Klimaverbesserung in der Stadt?

    Mehr Natur – weniger umweltschädliche Staus!

    Keller: Eine meiner ersten Aussagen im Wahlkampf war, dass ich die Umweltspuren abschaffen werde. Als Oberbürgermeister, dem Klima und Nachhaltigkeit eine Herzensangelegenheit ist, werde ich das auch tun. Denn die Umweltspuren haben ihren Namen nicht verdient, im Gegenteil! Sie verursachen Staus und damit starke Emissionen und sind schlecht für die Umwelt, schlecht für die Wirtschaft und äußerst nervenaufreibend für Anwohner und Pendler. Die Debatte der letzten Tage hat auch noch einmal gezeigt, wie viele Menschen dafür sind, die Spuren wieder abzuschaffen. Und das wird auch gelingen. Denn sie sind befristete Verkehrsversuche, die gescheitert sind. Ich bin daher froh, dass der neue Rat darüber entscheiden wird! Mein Ziel, ein klimafreundliches Düsseldorf, werden wir mit anderen Mitteln erreichen: durch einen starken ÖPNV, gut ausgebaute Radwege, mehr Park & Ride-Plätze, eine intelligente Verkehrssteuerung und die Förderung von klimafreundlichen Antriebstechnologien und visionären Ideen! Außerdem werde ich 5.000 neue Bäume pflanzen. Damit habe ich bereits angefangen, und es gibt auch hier viele Düsseldorferinnen und Düsseldorfer, die sich an dem Projekt bereits beteiligen, z.B. mit Baumspenden.

    Das Thema Sicherheit haben Sie angesprochen. Worauf muss der Düsseldorfer sich da bei Ihnen einrichten?

    Keller: Als Ordnungsdezernent bin ich ein großer Freund davon, dass bestehende Regeln eingehalten werden. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir Düsseldorf als moderne und weltoffene Metropole gestalten können, ohne darauf zu verzichten, für Sicherheit und Sauberkeit zu sorgen. Ich stehe für konsequente Kriminalitätsbekämpfung: Polizei und Ordnungsdienst schreiten schon dann ein, wenn kleinere Ordnungsverstöße begangen werden, z.B. Zigarettenkippen und Kaugummis, die achtlos auf die Straße geschmissen werden oder bei Lärmbelästigungen. Das Ziel der Strategie ist es, Straftaten bereits im Anfangsstadium aufzudecken und zu verhindern. Das Ergebnis dieser Strategie ist stets ein allgemeiner Kriminalitätsrückgang. Mein Aktionsplan für Düsseldorf umfasst außerdem eine stärkere Präventionsarbeit, schon in Kindergärten und Schulen, sichtbare Präsenz von Ordnungskräften und Polizei, konsequentes Aufräumen und Säubern von dreckigen Orten und Flächen und eine stärkere Vernetzung zwischen Stadt, Polizei und Justiz.

    Mehr miteinander – weniger gegeneinander!

    Was werden Sie für die Fahrradfahrer in Düsseldorf tun?

    Keller: Das Fahrrad gehört zu den Fortbewegungsmitteln der Zukunft. Klimagerecht. Sportlich. Agil. Und es ist klar, dass die Städte darauf reagieren und fahrradfreundlicher werden müssen. Düsseldorf soll hier eine Vorreiterfunktion übernehmen. Bereits als Verkehrsdezernent habe ich mit meinem Team das Düsseldorfer Radhauptnetz konzipiert und es im Jahr 2014 vorgestellt. Seither ist nicht viel passiert. Ich bin passionierter Radfahrer und fahre oft mit dem Rad durch die Stadt. Ich weiß also aus eigener „Erfahrung“, was hier im Argen liegt. Daher werde ich als Oberbürgermeister ein eigenes Amt für Mobilitätsmanagement gründen, das sich vorrangig um die Umsetzung des Radhauptnetzes und Verbesserungen für den Fußgängerverkehr kümmern wird. So kommen wir schneller voran! Mir ist ein gutes Miteinander aller Verkehrsträger wichtig! So bin ich beispielsweise dagegen, die Kö komplett autofrei zu machen.

    Damit sind Sie sich ja mit dem Interessenverband Königsallee einig…

    Keller: Aus nachvollziehbaren Gründen. Als Hofbaumeister Kaspar Anton Huschberger die Kö Anfang des 19. Jahrhunderts plante, gab es kaum Autos, doch die Straßen links und rechts des Kö-Grabens waren damals wie heute sinnvoll. Die IG Königsallee hat hier einen guten Kompromissvorschlag unterbreitet – den ich unterstütze, weil er für Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer eine vernünftige Lösung ist.

    Das Thema Sauberkeit hatten Sie angesprochen. Was sind Ihre Pläne?

    Keller: Ich war in den vergangenen Monaten jeden Tag rund um die Uhr in Düsseldorf unterwegs. Dabei fällt mir immer mehr auf, dass sich unsere Stadt in den vergangenen Jahren verändert hat. Und zwar in vielen Bereichen nicht zu ihrem Vorteil. Besonders beim Thema Sauberkeit hat Düsseldorf schon bessere Zeiten erlebt. Vom überquellenden Mülleimer bis hin zum wuchernden Unkraut – das muss doch nicht sein! Deshalb werde ich Düsseldorf wieder sauberer machen, durch mehr Ordnungskräfte, häufigere Reinigung von Parks, Grünanlagen, Rheinufer, Kinderspielplätzen, Haltestellen, Bahnhöfen und Unterführungen, durch besser Unkrautbeseitigung, häufigere Leerung von Müllbehältern und Containern und durch mehr öffentliche Toiletten in allen Stadtteilen.

    Sie haben als Dezernent in Düsseldorf maßgeblich den Bau der Wehrhahnlinie und des Kö-Bogens verantwortet. Sehen Sie weitere Großprojekte?

    Keller: Düsseldorf hat immer die Vision, die Kraft und die Expertise gehabt, große Projekte erfolgreich umzusetzen. Ich bin stolz, dass ich an einigen davon mitgewirkt habe. In den kommenden Jahren werden wir die Stadt weiterentwickeln. Im Bereich der Infrastruktur wird der Bau einer Rheinquerung für den ÖPNV und den Radverkehr im Düsseldorfer Norden (U81) das zentrale Projekt sein. In der Innenstadt wollen wir die Verlängerung der Rheinuferpromenade auf einen guten Weg bringen. Und wir werden den Neubau der Oper angehen. Auf diese Projekte freue ich mich.

    Bitte noch ein Wort zur Wirtschaft!

    Keller: Viele Branchen sind von der Coronakrise hart getroffen. Diese Unternehmen brauchen jetzt ganz besonders unsere Solidarität und volle Unterstützung! Ich bin bereits mit IHK und Handwerkskammer in guten Gesprächen. Und ich werde mich für Bürokratieabbau und schnellere Genehmigungen einsetzen, darum haben mich viele Unternehmerinnen und Unternehmer gebeten. Düsseldorf hat eine starke Wirtschaft: von Startups über Handwerk und Mittelstand bis hin zur Industrie. Ich werde ein zuverlässiger Partner für unsere Wirtschaft sein, denn von gesunden Unternehmen und attraktiven Arbeitsplätzen hängt der Wohlstand unserer Stadt ab!

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  • Als Kunstfigur und Spiegel für eine weichgespülte Gesellschaft macht sie ihrem Künstlernamen alle Ehre. Die 28-jährige, mehrfach ausgezeichnete Kabarettistin, Lisa Eckhart flaniert elegant und wortgewandt, mit spitzer Zunge vor scharfem Verstand, seit gut fünf Jahren auf dem Parkett.

    Doch plötzlich lief irgendwas schief. Medien, wie die taz, eigentlich steinerne Festungen der linken Szene, bislang scheinbar noch hart am Wind segelnd, sind auf den brillanten Schmäh der jungen Kabarett-Ikone reingefallen. Und auch bislang durchaus ernst genommene Kulturschaffende, wie die Veranstalter des Hamburger Literaturfestivals ‚Harbourfront‘, gaben sich und ihrer politischen Auffassungsgabe eine peinliche Blöße. Sagten sie doch gerade erst Eckhart’s aktuelles Bühnenprogramm „Die Vorteile des Lasters“ wegen angeblich antisemitischer und rassistischer Haltung derselben Kunstfigur ab. Offiziell wegen Sicherheitsbedenken im Falle ihres Auftritts.

    Selbst schuld, denn eine, nach Erkennen des eigenen Fehlers, nochmalig ausgesprochene Einladung an Frau Lasselsberger, alias Eckhart , konnte die Situation nicht mehr retten. Die Verantwortlichen müssen sich nun, wohl oder übel, die Grenzen der kritischen Vernetzung ihrer Hirnareale eingestehen, oder so etwas in der Art.

    Ein Sturm im Wasserglas könnte man meinen, doch genauer betrachtet steckt viel mehr dahinter. Viel hat es dazu eigentlich gar nicht gebraucht. Das ist es, was einem Sorge machen sollte.

    Die österreichische Perle des deutschsprachigen Kabaretts ist zu Unrecht ins Schleudern geraten. Sie muss sich verletzt und ausgestoßen fühlen, von einer Gesellschaft, die zunehmend frei von Reflexion und Resonanz ist, so scheint es. Eine dumpfe Öffentlichkeit, die nun noch das letzte Quäntchen der eigenen Kritikfähigkeit an den Nagel gehängt hat.

    Die „Causa Eckhart“ wäre an dieser Stelle schnell er- und aufgeklärt, doch ist die aufzubringende Zeit für das Erklären des Eindeutigen, hinsichtlich des humoresk Mehrdeutigen, schlicht zu schade. Dafür verweise ich auf die ZDF-Sendung aspekte vom 4. September.

    https://www.zdf.de/kultur/aspekte/aspekte-vom-4-september-2020-100.html

    Die Vorteile des Lasters

    In ihrem aktuellen Bühnenprogramm hält Lisa Eckhart ein wortgewaltiges Plädoyer für die etwas in Vergessenheit geratenen sieben Todsünden. Getreu dem Motto: „Es war nicht alles schlecht unter Gott. Gut war zum Beispiel, dass alles schlecht war. Denn alles, was man tat, war Sünde. Wir waren alle gute Christen und hatten einen Heidenspaß. Die Hölle zählte Leistungsgruppen, Ablässe waren das perfekte Last-Minute Geschenk und lasterhaft zu sein noch Kunst. Doch dann starb Gott ganz unerwartet an chronischer Langeweile. Und bei der Testamentsverlesung hieß es, wir wären alle von der Ursünde enterbt. Fortan war kein Mensch mehr schlecht, jedes Laster nunmehr straffrei und die Hölle wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. So fand der Spaß ein jähes Ende.“

    Foto: Franziska Schroedinger

    „Heute ziehen Eisfirmen, Elektronikgeschäfte und jedes zweite Schlagerlied die sieben Sünden in den Dreck, indem man sie zur heiligen Tugend erklärt. Gott befahl uns zu entsagen, Coca Cola zu genießen. Man hat uns alles erlaubt und somit alles genommen. Polyamorie versaute die Unzucht. All-You-Can-Eat Buffets vergällten die Völlerei. Facebook beschämte die Eitelkeit. Ego-Shooter liquidierten den Jähzorn. Wellnesshotels verweichlichten die Trägheit. Sie alle haben’s schlecht gemeint. Doch schlecht gemeint ist bekanntlich das Gegenteil von schlecht. Und kein Zweck heiligt das Mittelmaß.“

    Darum gilt es, so Lisa Eckhart, die Sünden neu zu erfinden. „Wie widersetzt man sich der Spaßgesellschaft, ohne den eigenen Spaß einzubüßen? Wie empört man seine Umwelt ohne als Künstler verleumdet zu werden? Wie verweigert man sich dem Konsumerismus ohne auf irgendetwas zu verzichten? Wie verachtet man die Unterhaltungsindustrie ohne Adorno schmeichelnd ans Gemächt zu fassen? Wie wird man zum Ketzer einer säkularisierten Welt?“

    Lisa Eckhart hält dafür einige Tipps bereit:

    • Seien Sie neidisch auf andere, doch anstatt ihnen nachzueifern, ziehen Sie sie auf Ihr Niveau.
    • Seien Sie träge und zeigen Sie Ihrem Partner, wer in der Beziehung die Windeln anhat.
    • Seien Sie jähzornig und beschimpfen Sie Werner Herzog.
    • Seien Sie wollüstig und beschränken Sie sich nicht auf die zwei, drei Abgründe Ihres Körpers.
    • Seien Sie eitel und entreißen Sie Ihre Schönheit dem trüben Auge des Betrachters.
    • Seien Sie geizig und teilen Sie nicht länger brüderlich wie Kain den Schädel seines Bruders.
    • Seien Sie maßlos in allem, nur niemals der Mittelmäßigkeit.

    Mit Manierismus und österreichischem Schmäh gibt sich Lisa Eckhart der Sophisterei hin – und das auf höchstem Niveau.

    Wir sehen uns am 18.,

    Carlos Ribet

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    Veranstalter: Kunstpalast, Robert-Schumann-Saal, in Kooperation mit dem Kom(m)ödchen Düsseldorf

    Tickets: von 18- 30 € zzgl. Servicegebühren

    Tickets direkt online kaufen

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  • Ab sofort ist in Düsseldorf und Umgebung wieder Genießen auf ganzer Linie angesagt:

    Die neue Auflage des „Gutscheinbuch.de Schlemmerblock Düsseldorf & Umgebung“ ist erschienen. Der Gastronomie- und Freizeitführer enthält in diesem Jahr 104 Gutscheine. Damit können Genießer auf eine abwechslungsreiche Entdeckungsreise durch ihre Region gehen und die besten Restaurants und Freizeitangebote ausprobieren.

    Um eines von fünf Exemplaren, die uns der Verlag zur Verfügung gestellt hat zu gewinnen, schreiben Sie eine nette Mail an info@lust-auf-duesseldorf.de. Unter allen Einsendern wählen wir im Losverfahren die fünf Gewinner bis zum Stichtag 31. August. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Erfolg!

    Mehr dazu: www.gutscheinbuch.de

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  • Klüh Security wurde von der Rheinbahn erneut mit Sicherheits- und Kontrollschaffner-Dienstleistungen beauftragt. Ab dem 1. August 2020 ist der Qualitätsanbieter für Security wieder mit ausgebildeten Fachkräften auf der Wehrhahnlinie im Einsatz. Die außergewöhnliche und beliebte Stadtbahnstrecke leistet mit ihren innovativen und anspruchsvoll gestalteten U-Bahnhöfen einen wesentlichen Beitrag zur Lebensqualität in Düsseldorf.

    Täglich werden bis zu 30 Sicherheitsfachkräfte für die Gewährleistung der allgemeinen Sicherheit und Ordnung sowie den Fahrgastservice verantwortlich sein. Ein weiterer wesentlicher Teil des Auftrages ist die Bewachung und Absperrung von Bahnsteigen und die Steuerung von Fahrgastströmen bei Veranstaltungen. Sobald große Events wie zum Beispiel Fußballspiele, die traditionelle Rheinkirmes im Sommer oder der Japan-Tag mit dem „Japanischen Feuerwerk“ wieder stattfinden können, wird Klüh Security sie mit bis zu 80 Mitarbeiter*innen im Bereich der Wehrhahnlinie absichern.

    Reaktionskonzept fußt auf ortsnaher Präsenz

    Axel Hartmann, Geschäftsführer von Klüh Security: „Als Familientraditionsunternehmen mit Sitz in Düsseldorf fühlen wir uns der Rheinbahn natürlich besonders verbunden. Zudem sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit den Anforderungen und Gegebenheiten bei diesem Kunden bestens vertraut. Wir freuen uns über die erneute Beauftragung, für die sowohl unsere Erfahrung als auch unser auf ortsnahe Präsenz aufgebautes Reaktionskonzept ausschlaggebend sind.“ Die Partnerschaft zwischen dem Multiservices Unternehmen Klüh und der Rheinbahn besteht quasi seit 2002. Auch Klüh Cleaning ist für das Nahverkehrsunternehmen der Landeshauptstadt im Einsatz.

    Über Klüh:

    Die Klüh Service Management GmbH ist ein international agierender Multiservice-Anbieter. Im Jahr 1911 gegründet, verfügt das Unternehmen über jahrzehntelange Erfahrung im Bereich infrastruktureller Dienstleistungen. In den Fachbereichen Cleaning, Catering, Clinic Service, Security, Personal Service, Airport Service und Integrated Services werden sowohl Einzeldienstleistungen als auch Multiservice-Konzepte angeboten. Das Unternehmen setzt mit mehr als 52.000 Mitarbeiter*innen in acht Ländern rund 852 Mio. Euro (2019) um.

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  • Gestern haben wir mit der Familie zu fünft das neue The Kitchen in der Tußmannstraße getestet. Urteil: gemischt.Zunächst: Wir freuen uns über die weitere Belebung der Tußmannstraße, die schon lange ein Hotspot für Restaurants und Kneipen ist. Das Restaurant in den Räumlichkeiten einer ehemaligen Kamps-Bäckerei ist originell eingerichtet, mit „normalen“ Tischen mit recht bequemem Gestühl und Hochtischen, ähnlich wie im Em Brass an der Moltkestraße. Von der Decke herabhängende Grünpflanzen, Deckenlampen aus alten Weinflaschen, alles recht einladend.In der Küche wirkt Axel Herrenbrück (Brasserie Hülsmann / Oktopussy), Inhaber sind Fatih Ayoglu und Serkan Türkoral, dem die Immobilie gehört. Wir hatten als Vorspeisen Rote Betesalat mit Schafskäse, kandierter Walnuss & Frisee (9,50 €), Cappuccino von der Garnele, mit Garnele, Tomate + Orange (9,50 €), Gratinierten Ziegenkäse, Honig, Oliven + Tomate (8,50€), Ceviche à la Kitchen (15,50 €) und Schweinebauch mit Linsenmus, Salat + Balsamicojus (12,50 €).Als Hauptgerichte kam zwei Mal das Fenchel-Orangenrisotto (15,50 €) auf den Tisch, die Bouillabaisse (18,50 €) und Geschmorte Rinderschulter (US Beef), Selleriepüree + Gemüse). Getränke dazu waren ein ordentlicher Tempranillo (23,50 €) und zwei 0,5l-Fläschchen Wasser (je 4,80 €) (das dritte kam trotz zweimaliger Bestellung nicht). 

    Ein Gedicht: Cappuccino von der Garnele Das Restaurant war mit ca. 55 Gästen draußen und einem Dutzend innen nahezu ausverkauft, entsprechend lange dauerte es, bis die Speisen auf dem Tisch waren. Das Dessert für meine Tochter haben wir letztlich nach zweieinhalb Stunden abgesagt und gezahlt. Das ist vor dem Hintergrund der Neueröffnung am 7. Juli bedingt zu entschuldigen. Die verwendeten Produkte waren einwandfrei. der Cappuccino war ein Gedicht, auch die anderen Gerichte kann man als schmackhaft bezeichnen, mir schmeckte die Rinderschulter ausgezeichnet. Allerdings sind die Portionen sehr klein bemessen, so dass man von Vorspeise und Hauptgericht nicht satt wird. Das ansonsten ausgezeichnete Risotto war etwas versalzen, die Bouillabaisse sehr versalzen, was Mitinhaber Fatih Ayoglu mit dem Vermerk parierte, er habe 15 Portionen verkauft und keiner habe sich beschwert. Sowas mag man als Gast… Etwas mehr Zugewandtheit und Freundlichkeit dem Gast gegenüber wäre schön, das Essen muss deutlich schneller auf den Tisch und das Preis-Leistungsverhältnis ist in Anbetracht der Miniportionen ein wenig grenzwertig. Der Winter wird hart für The Kitchen. Wird’s ein Winter mit Corona-Beschränkungen müssen – bei 40 Sitzplätzen – wohl ca. 20 entfallen. Da muss das Restaurant nicht nur ausgebucht sein, sondern es braucht auch zwei Belegungen. Das wird vielleicht klappen, wenn man bis dahin noch ein wenig zulegt hat.

    Zwei Männer, ein Projekt: Immobilienbesitzer Serkan Türkoral (links) und Fatih Yaoglu vor ihrem Lokal an der Tußmannstraße

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  • Da kommst du zum Schuster und denkst, du wärst in einem Café. Ledercouch und Sessel um einen kleinen Couchtisch laden zum Verweilen ein, die grüne Tapete mit goldenem Ornament schafft ein angenehmes Ambiente. Soulier d’Or, „Goldener Schuh“, hat der Inhaber sein Geschäft getauft.

    Im Regal gegenüber der Couch neue Budapester Schuhe aus der renommierten Manufaktur Laszlo, aus bestem englischen Leder, überwiegend im traditionellen Look. „Laszlo ist wirklich der beste“, sagt Nordin Haj Haddou (46), der hier, in der Beuthstraße 14 in Pempelfort, die Schuhmacherkunst pflegt und Schuhe nach Maß fertigt, ganz traditionell und in Perfektion.

    Während die rahmengenähten Laszlo-Schuhe für rund 300 Euro über die Ladentheke gehen, muss der Fan feinen maßgeschneiderten Schuhwerks dagegen schon etwa 800 Euro investieren. Ja, ein Schuh ist ein Investment, man trägt ihn leicht zehn Jahre und mehr, Pflege vorausgesetzt.

    Klassiker wie diese sind die Spezialität des Pempelforter Schusters

    Schuster ist heute ein Sammelbegriff für Menschen, die nach Schema F Ledersohlen unter Schuhe nageln und vom Wesen und der Struktur des Schuhs oftmals keinen Schimmer haben. „Es gibt so viele Schuhmacher, die zerstören statt zu reparieren“, sagt der Handwerker und freut sich keck, er lebe mittlerweile „auch von den Fehlern anderer.“

    „Wenn der Schuh recht ist, vergisst man die Füße“, diese Weisheit des taoistischen Philosophen Dschuang Dsi (350 bis etwa 275 v. Chr.) hat der Düsseldorfer und Sohn marokkanischer Eltern seit dem zarten Alter von drei Monaten, nicht nur an die Wand genagelt, sondern auch verinnerlicht.

    „Schauen Sie“, sagt er und zeigt einen Schuh im Rohzustand – „der Leisten aus Buchenholz, nach Maß geschnitzt, der vorgelochte Rahmen wird mit dem sogenannten Pechdraht aus Hanf mit dem Schaft genannten Oberleder und der Brandsohle verbunden, Vorder- und Hinterkappe werden geformt und das Innenfutter eingefügt.“ Dieser Schuh wird zwiegenäht, Lebensdauer unbegrenzt. Für ein Paar Schuhe benötigt er, je nach Leder und Design, 39 bis 70 Stunden. Das Leder stammt von der Manufaktur Rendenbach, das auch hochklassige Schuhhersteller wie Allen Edmonds oder Alden verwenden. Es gilt als wasserresistent und atmungsaktiv.

    Zwiegenähte Schuhe sind seine Spezialität. Zu seinen Kunden gehört auch ein prominenter FDP-Politiker

    Nordins Spezialität ist der sogenannte „Budapester“, ein Herrenklassiker mit Lochungen, die er mit Hilfe eines Hämmerchens und eines Rundstiftes herausschlägt. Aber: „Es gibt nichts, was wir nicht machen! Bringen Sie das Foto eines Schuhs oder eine Zeichnung, dann fertigen wir den Schuh danach an. Wenn Sie ein exotisches Leder oder eine ausgefallene Farbe wünschen, ist auch das kein Problem.“

    Mit dieser Einstellung eroberte sich der Schuhmacher mit den goldenen Händen den Titel „offizieller Schuster des European Song Contest“, er durfte auch die diversen Delegationen ausstatten.

    Nun, Monsieur, über Maßschuhe reden auch wir irgendwann mal. Was sagen Sie denn zu meinen Schuhen?

    Der Lehrlingswart der Innung Düsseldorf-Mettmann schaut sich die in die Jahre gekommenen honigfarbenen italienischen Treter an und befindet: „Diese Schuhe würde ich erst einmal mit einem Schwämmchen anfeuchten, dann mit einer Bürste kreisförmig Crème der Marke Collonil 1909 auftragen, die Zedernöl enthält. Dann sieht der Schuh wieder sehr gepflegt aus, behält aber seine Patina.“

    Mit einem Spezialwerkzeug fixiert der Pempelforter Schuhmachermeister das Innenfutter am Leisten

    Die Besohlung findet seine Billigung, während er bei einem Paar schwarzer Business-Schuhe, die er später zur Reparatur erhält, den Kopf schüttelt: „Da hat jemand eine viel zu dicke Sohle daruntergenagelt und das hinzugefügte Innenfutter an der Ferse ist aus dem falschen Leder.“

    Er hat dies und mehr zwischenzeitlich bestens gerichtet und seine Aussage, er sei – bei aller Qualität – letztlich auch nicht teurer als Mister Minit, hat sich mehr oder minder bestätigt.

    Gelernt ist eben gelernt. Seine Lehre dauerte drei Jahre und mit dem zwischenzeitlich erworbenen Geschick erfüllt er auch ausgefallenere Kundenwünsche. So machte er gerade erst einen etwas zu kurz geratenen Scheich aus den Emiraten, der vorweg seinen Fahrer vorgeschickt hatte, mit handwerklichen Tricks fast unmerklich drei Zentimeter größer.

    Nordins Philosophie: „Die Arbeit muss Freude machen, das Herz muss mitspielen. Ich mag es sehr, wenn Kunden meine Schuhe anziehen und ich sehe ihre Freude im Gesicht.“ Dabei lächelt er selbst.  – osi –

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