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    IMG_0244 Gerade drin, auch schon wieder weg: Der erste Schinken von de Winter, den ich noch ohne Niederländischkentnisse auf deutsch gelesen habe. Das Taschenbuch wurde irgendwann gegen diese gebundene Ausgabe eingetauscht, die widerum ihren Weg in die Freiheit genommen hat, weil ich über die Originalausgabe bei Diogenes gestolpert bin. Ich fand es damals etwas dröge, werde es aber sicher nochmal zur Brust nehmen.

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    heldenwiewir

    Ein Schmöker aus den 90ern über die Wendezeit, den ich mir auf dem “Wollte ich nochmal lesen”-Zettel vorgemerkt habe, da ich in den 90ern herzlich wenig mit ihm anfangen konnte: Etwas ekelig und meinen Humor nicht treffend wird die Biographie eines DDR-Eingeborenen im zerfallenen Staat beschrieben.

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    IMG_0135

    Dies ist wieder eines der Bücher, von dem man nicht mehr weiß, wieso und wann es in den eigenen Bücherschrank gewandert ist. Für einen befreundeten Katzenliebhaber? Als Schrottgeschenk? Verleitet durch den Zusatz, das Buch sei ein New-York-Times-Bestseller? Fragen, die nach Freilassung des Schmökers keiner Antwort mehr bedürfen.

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    RobertHarrisEnigma

    Dieser Schinken wird, wenn, den meisten Lesern vielleicht eher durch die Verfilmung bekannt sein: Der Mathematiker Tom Jericho wird herangezogen, während des Zweiten Weltkriegs die deutsche Verschlüsselungsmaschine ENIGMA zu decodieren. Die Geschichte bietet solide Spannung, wirkt aber ab und an etwas stumpf.

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    herrlehmann

    Herr Lehmann ist ein neurotischer Kauz mit psychisch angeschlagenen Künstler als bestem Freund, der die Wendezeit in Berlin erlebt. Ich erinnere mich, die Anfangsgeschichte noch am meisten gemocht zu haben und den Rest nett zu finden.

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    In letzter Zeit waren wir auf zwei Barcamps, eines davon in der GarageBilk in Düsseldorf und eines im Unperfekthaus in Essen.

    Barcamp Netzpolitik

    Dieses Barcamp wurde vom Ministerium für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien und ich habe hier darüber gepodcastet, da geschrieben. Im Grunde war es nur ein Treffen von Leuten, die sich eh schon kannten und Spaß haben wollten, Ernsthaftig– und Nachhaltigkeit waren da nicht so gefragt. Gerade der lokale Politikbezug fehlte vollkommen. Eine für durch die Politik organisierte Veranstaltungen ganz typisches aussageloses Event, in dem sich ein paar Politiker sonnen wollten.

    Barcamp.ruhr

    barcampruhr

    Nach einjähriger Pause wurde dieses Barcamp wieder aufgelegt, gefühlt allerdings mit denselben scheubeklappten Pappnasen und Barcamptouristen wie vor Jahren. Klassentreffen nennt man das dann gerne, aber wer will schon jedes Jahr auf Klassentreffen?

    Sicherlich bedeutet das Auf-die-Beine-Stellen eines solchen Barcamps viel Zeit und Kraft, aber auch bei diesem Barcamp zeigte sich, dass oftmals die Teilnehmer nicht sonderlich gut diskutieren konnten — und darunter subsumiere ich auch das Kritikabwiegeln mit “Irgendeiner meckert immer”-, debattieren dagegen mit Vorliebe. Das führt auch hier wieder dazu, dass Nachhaltigkeit hopps geht, wenn man sie nicht auf Meet-and-Greet reduziert. Im Grunde schade, da die Atmosphäre schon mal unüberhypter als die in Düsseldorf war.

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    mankelmoerderohnegesicht
    Dies ist der allererste Wallander-Krimi. Wer die Reihe kennt, dem dürfte die Geschichte demnach nicht unbekannt sein. Für Nichtkenner ein stimmungsvoller Krimi zum Einstieg.

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    Das japanische Restaurant Okinii zählt zu den angesagtesten japanischen Restaurants in Düsseldorf. Für den einzelnen Gast ist das aber nicht unbedingt von Vorteil: Es ist durch die ausgezeichnete Auslastung des Restaurants etwas laut, die Kellner sind dauernd unterwegs. Dafür kriegt man viel auf die Gabel.

    Zu Beginn des Restaurantbesuchs standen wir pünktlich zur Tischbestellung mit einer Horde anderer Gäste vor dem Eingang. Dann wird man von einem Kellner zum Tisch geführt, ein weiterer erklärte uns geduldig und problemlos auch auf englisch, wie mal per iPad die Gerichte bestellt. Bucht man ein 25-€-All-you-can-eat-Menu kann man nach Herzenslust fast alles durchprobieren, was die Karte zu bieten hat. Und ohne langes Warten kann man dann auch reinhauen.

    Allerdings ist dieses Restaurant nichts für Leute, die sich für’s Essen und für eine Unterhaltung Zeit nehmen wollen: Durch das nur alle 15 Minuten mögliche Bestellen von in der Menge kleiner Speisen, muss man relativ oft zum iPad greifen. Zusammen mit der eh schon erheblichen Grundlautstärke des gut besuchten Restaurants, erstickt der Versuch eines etwas tiefergehenden Gesprächs im Keime. Die Getränkepreise sind ordentlich und die braune, süßliche Soße, die es bei unheimlich vielen Gerichten gibt, ist irgendwann penetrant.

    Wer einen Restaurantbesuch etwas abenteuerlich mit iPad-Bestellmöglichkeit mag, wodurch man keine Kellner heranwinken muss, und gerne viel auf dem Teller sehen möchte, der ist hier vollkommen richtig. Die Karte bietet viele unterschiedliche Gerichte, auch Gegrilltes, Überraschendes wie Spargel und Butterfisch, kleine Highlights, aber sonderlich exquisit ist das Essen nicht.

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    johlerkritikBS Der Gedanke, Immanuel Kant irgendwie für einen Krimi zu verwursten, ist nicht neu. Und so ähnlich der Titel dieses Buches seinem englischen Vorgänger ist, so einfallslos und unvertraut mit der kantischen Philosophie kommt dieser laue Aufguss daher.
    Aber vielleicht ist dieser Schinken was für Kantnichtkenner, die ohne große Spannung bei einer Serienmörderbegleitung unterhalten werden können.