• Politik Stadtteile

    D_Kissinger_Häuser_27012021

    Die Häuser an der Kissinger Straße sollen komplett modernisiert werden und ein zusätzliches Geschoss erhalten

    Die Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mbH ist Eigentümer der 160 Wohnungen an der Kissinger Straße in Düsseldorf Eller. Die Bewohner leben teilweise bereits Jahrzehnte in den Häusern und berichten, dass der Eigentümer die Instandhaltung der Gebäude jahrelang schleifen lies. Nun sollen alle neun Gebäude um eine Etage aufgestockt und im gleichen Zug die Wohnungen modernisiert werden. Die Mieter haben vor Weihnachten ein Schreiben erhalten, in denen monatelange Bauarbeiten und heftige Erhöhungen der Wohnungskosten angekündigt werden. Das Bündnis für bezahlbaren Wohnraum hat auf diesen Missstand aufmerksam gemacht. Nun steht das Thema auch auf der Agenda der Bezirksvertretung 8 (BV 8), die den Mietern Unterstützung zugesagt hat. Auf Einladung der BV 8 findet am Mittwoch einer Runder Tisch statt, zu dem Vertreter der Mieter*innen, das Bündnis für bezahlbaren Wohnraum und eine Abordnung des Eigentümers, der Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mbH (SWG) gebeten sind.

    Die Planungen für die Gebäude an der Kissinger Straße

    Die Immobilienfirma Aachener SWG ist im Besitz katholischer Bistümer. Die angekündigten Mieterhöhungen der ehemaligen Sozialwohnungen von rund zwei Euro je Quadratmeter werden mit Modernisierungsmaßnahmen begründet. Die Maßnahmen als Modernisierungen zu bezeichnen, stellen die Vertreter*innen des Bündnisses und der Mieter*innen in Frage. Denn während Instandhaltungsarbeiten nicht auf die Mieter umgelegt werden dürfen, ist das bei Modernisierungen anders.

    Die Eigentümer versichern die beste Absichten, die Immobilien an der Kissinger Straße auf einen guten technischen, energetischen und klimafreundlichen Standard zu bringen. Da in Düsseldorf dringend weiterer Wohnraum benötigt werde, erfolge dabei die Aufstockung aller Gebäude um eine Etage, so dass 29 neue Wohnungen entstehen. Für diese werde ein Außenaufzug angebaut. Die bestehenden Wohnungen sollen neue Fenster, eine moderne Elektroverteilung, bessere Warmwasserversorgung, eine neue Heizung und neue Toiletten erhalten. Die Gebäude werden außen, im Keller und am Dach gedämmt. Pro Häuserblock wird mit mehreren Monaten Bauzeit gerechnet. Die ersten Arbeiten sollten im März beginnen. Obwohl der Lärm, der Dreck und die Beeinträchtigung der Grundversorgung erheblich sein werden, bietet der Eigentümer eine Mitminderung von 20 Prozent an und formuliert dies als Entgegenkommen. Die Wohnung werden zeitweise unbewohnbar sein.

    Die in Aussicht gestellten höheren Kosten für die Wohnungen nach Abschluss der Modernisierungsmaßnahmen will die Aachener SWG erst nach Abschluss der kompletten Maßnahmen, in circa zwei bis drei Jahren , an die Mieter weitergeben. Von bis zu zwei Euro pro Quadratmeter könne ausgegangen werden, heißt es in dem Schreiben an die Mieter. Die durchschnittliche Kaltmiete in der Kissinger Straße liegt derzeit bei 5,78 Euro und wird nach den Maßnahmen bei ungefähr 7,53 Euro liegen, eine Erhöhung um mehr als 30 Prozent. Dazu kommen noch die steigenden Nebenkosten durch den Einbau des Aufzuges sowie die neue Vorauszahlung für Heiz- und Warmwasserkosten von 1,20 pro Quadratmeter.

    Verantwortungsvoller Umgang

    Im Vorfeld des Runden Tischs unterzeichneten rund 80 Mietparteien einen gemeinsamen Brief an die Aachener SWG, in dem sie ihre Forderungen beschrieben. Sie waren vor Weihnachten von den Plänen der Wohnungsbaugesellschaft überrascht worden. Von einem Unternehmen in Kirchenbesitz hatten sie anderes erwartet. Sie wünschen sich einen verantwortungsvollen Umgang mit den Mietern und nicht ein Vorgehen, wie man es sonst nur von Immobilienhaien kennt.

    Forderungen am Runden Tisch

    Beim Runden Tisch am Mittwoch treffen die beteiligten Gruppen zum ersten Mal persönlich aufeinander. Die Mieter*innen hoffen auf ein Entgegenkommen der Eigentümer. Zahlreiche Mieter*innen wohnen bereits Jahrzehnte in den Häusern. Gemeinsam fordern sie:
    > Keine Mieterhöhungen für die Bestandsmieter*innen und bei Neuvermietungen
    > 80 Prozent Mietminderungen während der Bauzeit
    > Ersatzwohnraum während der Bauzeit für körperlich eingeschränkte Personen.

    „Der Runde Tisch ist der erste Erfolg unseres Protests. Wir erwarten jetzt, dass die Aachener SWG verbindlich zusichert, dass sie ihren 40 Millionen Euro Jahresgewinn nutzt und die Baukosten selbst trägt, um so den sozialen Frieden in der Kissinger Straße zu wahren,“ betont Johannes Dörrenbächer, Sprecher des Bündnisses für bezahlbaren Wohnraum Düsseldorf.

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    D_Defi_Schlüssel_23032021

    Durch das Engagement der Stadtteilstiftung „Mit Herz und Hand für Wersten“ konnte an der Kölner Landstraße 203-217 eine Notfallsäule mit Defibrillator in Betrieb genommen werden. Es ist die elfte Defi-Säule, die im Rahmen der Aktion "Düsseldorf herzsicher" aufgestellt wurde. Ziel ist es, Defibrillatoren möglichst flächendeckend aufzustellen, mit denen auch Laien im Notfall Menschen mit Herzkammerflimmern wiederbeleben können. Doch es braucht immer Paten und Sponsoren für neue Defi-Säulen. In Wersten engagierten sich die Stadtteilstiftung und wurde von der Provinzial Rheinland Versicherung und der Bezirksvertretung 9 dabei unterstützt.

    D_Bluerock_vorne_16032021

    Der „Blue Rock“ am Lichtenbroicher Weg 96 war ein beliebter Treffpunkt im Stadtteil, obwohl es lediglich ein ehemaliger Baustellenpavillon war, der als Jugendfreizeiteinrichtung genutzt wurde. Aktuelle Anforderungen konnten dort schon lange nicht mehr erfüllt werden. Deshalb wurde der Pavillon im September 2020 abgerissen und nun entsteht ein Neubau für ein "Haus für Kinder, Jugendliche und Familien Lichtenbroicher Weg". Denn neben der Jugendfreizeiteinrichtung wird es nach der Fertigstellung Anfang 2022 eine Kindertageseinrichtung und einen Eltern- und Familienbereich geben. Die Projektkosten sind mit acht Millionen Euro veranschlagt.

    D_Blumen_Stoffels_Kuebel_12062020

    Rund 500 Blumenkübel sollen auch in diesem Jahr wieder die Düsseldorfer*innen in den Stadtteilen erfreuen. Gemeinsam mit den Bezirksvertretungen organisiert der Verein Pro Düsseldorf bereits seit 2005 die Aktion „Blumenoasen“. Voraussetzung ist allerdings, dass sich Paten für die Blumenkübel an den Standorten finden, die die Bewässerung und Pflege übernehmen. Wer sich engagieren möchte, kann jetzt Kontakt mit den Bezirksverwaltungsstellen aufnehmen.

  • Düsseldorf Aktuelles

    D_cARMEN_sÜSSMUTH_15112016

    Rita Süssmuth (3.v.r.) ist schon lange an den Aktionen des Vereins Carmen interessiert. Hier bei einer Präsentation über das Projekt JuRoma im Jahr 2016

    Der Internationale Kultur- und Sportverein der Roma Carmen e.V. feiert vom 8. bis zum 11. April eine Festwoche. Das Projekt „EmpoR - Empowerment für Roma“ erinnert damit an 50 Jahre Bürgerrechtsbewegung der Roma und 30 Jahre Carmen e.V. . Coronabedingt ist kein fröhliches Fest mit Zusammentreffen möglich, daher sind verschiedene Online-Programmpunkte organisiert.

    Die Festwoche

    Neben einem Grußwort der Bundespräsidentin a. D., Dr. Rita Süssmuth, wird die lange Geschichte der Roma in Europa und die Entwicklung der Bürgerrechte und der Teilhabe in Vorträgen, Diskussionsrunden, Musikbeiträgen und einer Gedenkstunde betrachtet. Mitglieder von Carmen e.V. schildern die Geschichte der Gastarbeiter und ihrer Nachkommen. Gemeinsam mit Vertretern der NRW-Landesregierung wird über den Stand und die Perspektiven der gesellschaftlichen Teilhabe der Roma und Sinti diskutiert. Am Freitagabend (9.4.) laden die Organisatoren zum Online-Kulturabend ein. Er wird von Schauspieler Nedjo Osman1 und jungen Mitgliedern des Wuppertaler Vereins RomaMusikTalente e.V. gestaltet.

    Am Ort des ehemaligen Internierungslagers Höherweg wird am Samstag (10.4.) öffentlich der mehreren Hundert Sinti und Roma gedacht, die dort von 1939 bis 1940 erst interniert, dann deportiert und zum großen Teil ermordet wurden. Der Verein Carmen will an diesem Ort ein Haus der Erinnerung und der Kultur errichten. Mit einem festlichen Online-Ausklang endet die Festwoche am Sonntag, den 11. April.

    Die Festwoche findet im Rahmen des Projekts „Empowerment für Rom - EmpoR“ statt. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) gefördert.

    Programm

    Donnerstag, 8. April 2021, von 10 bis 16 Uhr: Online-Tagung „50 Jahre Bürgerrechtsbewegung – 50 Jahre Teilhabe in Deutschland“
    Freitag, 9. April 2021, von 10 bis 12 Uhr: Zoom-Diskussion Politische Teilhabe der Roma - Dialog mit der Bundespolitik
    Freitag, 9. April 2021, von 18 bis 21.00 Uhr: Kulturveranstaltung
    Samstag, 10. April 2021, von 14 bis 16.00 Uhr Öffentliches Gedenken an deportierte und ermordete Sinti und
    Roma am Ort des ehemaligen Internierungslagers Höherweg/Ecke Posener Straße (Sammlung ab 13.30 Uhr)
    Sonntag, 11. April 2021, von 13 bis 17 Uhr Resümee der Kulturtage

    Hier geht es zum ausführlichen Programm

    Carmen e.V.

    Der Verein Carmen e.V. setzt sich seit der Gründung 1991 für die Interessen zugewanderten Roma ein. Dabei verfolgen sie das Ziel ein besseres Zusammenleben der Kulturen in der Gesellschaft zu erreichen. Dazu wollen sie die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe und das Empowerment der Roma fördern. Dazu gehört die Verbesserung der Bildungschancen junger Roma, der Kampf gegen Vorurteile, Diskriminierung, Antiziganismus, Rassismus sowie der Erhalt der Kultur und Sprache der Roma. Carmen e.V. engagiert sich in Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen, deutschlandweit und darüber hinaus. Sami Dzemailovski, Vorstand von Carmen e.V., freut sich, dass durch den Verein auch Projekte wie JuRoma wiederbelebt werde konnten. Dabei engagieren sich junge Roma, die viele Aktivitäten entwickeln, zu denen auch Sport gehört.

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    Weitere Nachrichten aus Aktuelles

    D_Corona_April_01042021

    Die Zahl der Düsseldorfer*innen, die aktuell positiv auf das Corona-Virus getestet wurden liegt am Dienstag (6.4.) bei 19.545 und damit 71 höher als am Vortag. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz (Zahl der Neuerkrankungen der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner) liegt derzeit in Düsseldorf bei 98,6 (97,4). In Klammern die Zahlen des Vortages.

    D_CoronaSchwurbler_Ostermontag_20210405

    Rund 150 Menschen haben am Ostermontag (5.4.) in der Düsseldorfer Innenstadt gegen die Corona-Regeln und das Impfen protestiert. Sie forderten auf selbstgemachten Pappen, das Impfen sofort einzustellen. Und beklagten, durch die Hygieneregeln in ihrer Selbstbestimmung eingeschränkt zu sein. Begleitet wurde der Protest von scheppernden Lautsprechern. Sowohl am Versammlungsort als auch auf der Strecke konfrontierten Gegendemonstranten die Corona-Zweifler mit Widerspruch.

    D_Corona_April_01042021

    Die Zahl der Düsseldorfer*innen, die aktuell positiv auf das Corona-Virus getestet wurden liegt am Montag (5.4.) bei 19.474 und damit 55 höher als am Vortag. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz (Zahl der Neuerkrankungen der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner) liegt derzeit in Düsseldorf bei 97,4 (100,5). In Klammern die Zahlen des Vortages.

  • Titelthemen

    D_Rheinterrassen_17122020

    Hochzeit feiern in den Rheinterrassen - das Düsseldorfer Traditionsgebäude bietet viele Möglichkeiten

    Viele Menschen freuen sich bereits auf die Zeit nach Corona, wenn wieder gemeinsam gefeiert werden kann. Besonders für Brautpaare waren die vergangenen Monate eine Herausforderung, denn große Feste waren verboten. Deshalb haben viele den „schönsten Tag im Leben“ verschoben. Die Rheinterrassen wollen sich nach der Corona-Pademie verstärkt privaten Feiern öffnen und stellen nun ihr Konzept vor.

    "Die Liebe ist ein Fest. Es muss nicht nur vorbereitet, sondern auch gefeiert werden", heißt es bei Platon und dabei will Carla Stockheim, Gesellschafterin und Brand Managerin von Stockheim, unterstützen. "Wenn sich zwei Menschen einander ewige Liebe schwören, ist das immer ein ganz besonderes Ereignis", betont Carla Stockheim und ergänzt: "Wir geben alles, damit ihre Hochzeitsfeier bei uns zu einem sinnlichen Erlebnis wird, das ewig in Erinnerung bleibt."

    D_Rheinterrassen_Rheingold_06042021

    Der Rheingoldsaal ist einmalig in Düsseldorf

    Die vielseitigen Räumlichkeiten der Rheinterrasse in Düsseldorf bieten für kleinere und größere Feierlichkeiten den passenden Rahmen. Dabei steht das Stockheim-Team dafür ein, frisch Vermählte und ihre Gäste nach allen Regeln der Kunst zu verwöhnen. Im denkmalgeschützte Bauwerk gibt es neben der großen Außenterrasse direkt am Rhein, zahlreiche Säle von unterschiedlicher Größe, jeder mit ganz eigenem Flair und ausgestattet mit modernster Technik. Das Herzstück bildet der Rheingoldsaal mit seiner imposanten Kuppel und einer Bühne für Live-Musik. Mit Rheinblick chillen oder ausgelassen tanzen, kombiniert mit Spitzengastronomie und einem Top-Service - diese Kombination lässt keine Wünsche offen.

    D_rheinterrassen_aussen_06042021

    Die Außenterrasse direkt am Rhein bietet viele Möglichkeiten

    Kulinarisch bietet die Gastronomie vielfältige Menüs vom sanft gegarten Salbei-Kalbsbraten mit Portwein-Jus, geschmorte Ochsenbäckchen mit Wurzelgemüse über Planken-Lachs oder zarter Maispoularde - man hat die Qual der Wahl. Für die ganz kleinen Gäste gibt es den "Räuberteller", ein Kinder-Buffet und eine Mal-Ecke.

    "Wir werden, sobald es wieder geht, verstärkt Hochzeitsfeiern ausrichten. Dabei gehen wir auf die individuellen Wünsche unserer Gäste ein, beraten sie und entwickeln gemeinsam ganz persönliche Konzepte – natürlich unter höchst sorgfältiger Beachtung der geltenden Hygienevorschriften. Unser Credo lautet: Geht nicht, gibt es nicht!", freut sich Carla Stockheim auf die Zeit nach dem Lockdown.

    Hier geht es zu weiteren Informationen, Konzeptvorschlägen und Preisen.

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    D_cARMEN_sÜSSMUTH_15112016

    Der Internationale Kultur- und Sportverein der Roma Carmen e.V. feiert vom 8. bis zum 11. April eine Festwoche. Das Projekt „EmpoR - Empowerment für Roma“ erinnert damit an 50 Jahre Bürgerrechtsbewegung der Roma und 30 Jahre Carmen e.V. . Coronabedingt ist kein fröhliches Fest mit Zusammentreffen möglich, daher sind verschiedene Online-Programmpunkte organisiert.

    D_Kissinger_Häuser_27012021

    Die Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mbH ist Eigentümer der 160 Wohnungen an der Kissinger Straße in Düsseldorf Eller. Die Bewohner leben teilweise bereits Jahrzehnte in den Häusern und berichten, dass der Eigentümer die Instandhaltung der Gebäude jahrelang schleifen lies. Nun sollen alle neun Gebäude um eine Etage aufgestockt und im gleichen Zug die Wohnungen modernisiert werden. Die Mieter haben vor Weihnachten ein Schreiben erhalten, in denen monatelange Bauarbeiten und heftige Erhöhungen der Wohnungskosten angekündigt werden. Das Bündnis für bezahlbaren Wohnraum hat auf diesen Missstand aufmerksam gemacht. Nun steht das Thema auch auf der Agenda der Bezirksvertretung 8 (BV 8), die den Mietern Unterstützung zugesagt hat. Auf Einladung der BV 8 findet am Mittwoch einer Runder Tisch statt, zu dem Vertreter der Mieter*innen, das Bündnis für bezahlbaren Wohnraum und eine Abordnung des Eigentümers, der Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mbH (SWG) gebeten sind.

    D_Hbf_EScooter_06042021

    Drei 14-Jährige wurden am Montagabend (5.4.) von der Bundespolizei im Hauptbahnhof erwischt, da sie verbotswidrig in rasantem Tempo den Hauptgang mit ihren E-Scootern befuhren. Nach der Kollision mit einer Bahn-Mitarbeiterin floh einer der Jugendlichen, die beiden anderen konnten von der Bundespolizei festgenommen werden. Die Frau verletzte sich leicht. Bei dem festgenommenen Deutschen und seinem syrischen Begleiter wurde auf der Wache ein verbotenes Einhandmesser gefunden. Die beiden Jugendlichen erwarten nun Ordnungswidrigkeitenverfahren. Sie wurden an ihre Eltern übergeben.

  • Wirtschaft Unternehmen

    D_Rheinterrassen_17122020

    Hochzeit feiern in den Rheinterrassen - das Düsseldorfer Traditionsgebäude bietet viele Möglichkeiten

    Viele Menschen freuen sich bereits auf die Zeit nach Corona, wenn wieder gemeinsam gefeiert werden kann. Besonders für Brautpaare waren die vergangenen Monate eine Herausforderung, denn große Feste waren verboten. Deshalb haben viele den „schönsten Tag im Leben“ verschoben. Die Rheinterrassen wollen sich nach der Corona-Pademie verstärkt privaten Feiern öffnen und stellen nun ihr Konzept vor.

    "Die Liebe ist ein Fest. Es muss nicht nur vorbereitet, sondern auch gefeiert werden", heißt es bei Platon und dabei will Carla Stockheim, Gesellschafterin und Brand Managerin von Stockheim, unterstützen. "Wenn sich zwei Menschen einander ewige Liebe schwören, ist das immer ein ganz besonderes Ereignis", betont Carla Stockheim und ergänzt: "Wir geben alles, damit ihre Hochzeitsfeier bei uns zu einem sinnlichen Erlebnis wird, das ewig in Erinnerung bleibt."

    D_Rheinterrassen_Rheingold_06042021

    Der Rheingoldsaal ist einmalig in Düsseldorf

    Die vielseitigen Räumlichkeiten der Rheinterrasse in Düsseldorf bieten für kleinere und größere Feierlichkeiten den passenden Rahmen. Dabei steht das Stockheim-Team dafür ein, frisch Vermählte und ihre Gäste nach allen Regeln der Kunst zu verwöhnen. Im denkmalgeschützte Bauwerk gibt es neben der großen Außenterrasse direkt am Rhein, zahlreiche Säle von unterschiedlicher Größe, jeder mit ganz eigenem Flair und ausgestattet mit modernster Technik. Das Herzstück bildet der Rheingoldsaal mit seiner imposanten Kuppel und einer Bühne für Live-Musik. Mit Rheinblick chillen oder ausgelassen tanzen, kombiniert mit Spitzengastronomie und einem Top-Service - diese Kombination lässt keine Wünsche offen.

    D_rheinterrassen_aussen_06042021

    Die Außenterrasse direkt am Rhein bietet viele Möglichkeiten

    Kulinarisch bietet die Gastronomie vielfältige Menüs vom sanft gegarten Salbei-Kalbsbraten mit Portwein-Jus, geschmorte Ochsenbäckchen mit Wurzelgemüse über Planken-Lachs oder zarter Maispoularde - man hat die Qual der Wahl. Für die ganz kleinen Gäste gibt es den "Räuberteller", ein Kinder-Buffet und eine Mal-Ecke.

    "Wir werden, sobald es wieder geht, verstärkt Hochzeitsfeiern ausrichten. Dabei gehen wir auf die individuellen Wünsche unserer Gäste ein, beraten sie und entwickeln gemeinsam ganz persönliche Konzepte – natürlich unter höchst sorgfältiger Beachtung der geltenden Hygienevorschriften. Unser Credo lautet: Geht nicht, gibt es nicht!", freut sich Carla Stockheim auf die Zeit nach dem Lockdown.

    Hier geht es zu weiteren Informationen, Konzeptvorschlägen und Preisen.

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    D_Rheinbahn_Halloe_oben_01042021

    Ein Schock für die Rheinbahn im Jahr ihres 125. Geburtstages: Kurz nach Mitternacht am 1. April wurde die Abstellhalle für Busse auf dem Betriebshof in Heerdt ein Raub der Flammen. Trotz ausgelöster Brandmeldeanlage konnte die Feuerwehr nur dafür sorgen, dass die Flammen nicht auf das benachbarte Straßenbahndepot übergriffen. Die Halle mit 38 Bussen brannte komplett aus. Der Betrieb geht trotzdem weiter, betonte Rheinbahn Vorstand Klaus klar. Schon am Donnerstagvormittag lief der Busverkehr in Düsseldorf wieder nach Plan.

    D_yeply_total_06112020

    Die Zahl der Fahrradfahrer*innen in Düsseldorf steigt stetig. So mancher Radler hat allerdings bereits feststellen müssen, dass Termine für die Wartung oder Reparatur der Drahtesel ein echter Engpass sein können. Das möchte das Unternehmen Yeply ändern. Mit ihrer mobilen Fahrradwerkstatt kommt Yeply in die Stadtteile und repariert vor Ort.

    D_Rheinbahn_125_3_26032021

    Wenn Künstler Jacques Tilly der Rheinbahn zum 125. Geburtstag gratuliert, dann ist ein sicher: Das gibt einen Blickfang. So können die Düsseldorfer*innen seit Freitag (26.3.) die Geschichte der Rheinbahn in drei bunten Straßenbahnmodellen mit dem bergischen Löwen und Geburtstagstorte betrachten. Auf einem große Hänger hinter einem Oldtimer-Triebwagen in leuchtendem orange rollt die Straßenbahnparade in der nächsten Zeit immer wieder auf dem Schienennetz der Stadt.

  • Titelthemen

    D_cARMEN_sÜSSMUTH_15112016

    Rita Süssmuth (3.v.r.) ist schon lange an den Aktionen des Vereins Carmen interessiert. Hier bei einer Präsentation über das Projekt JuRoma im Jahr 2016

    Der Internationale Kultur- und Sportverein der Roma Carmen e.V. feiert vom 8. bis zum 11. April eine Festwoche. Das Projekt „EmpoR - Empowerment für Roma“ erinnert damit an 50 Jahre Bürgerrechtsbewegung der Roma und 30 Jahre Carmen e.V. . Coronabedingt ist kein fröhliches Fest mit Zusammentreffen möglich, daher sind verschiedene Online-Programmpunkte organisiert.

    Die Festwoche

    Neben einem Grußwort der Bundespräsidentin a. D., Dr. Rita Süssmuth, wird die lange Geschichte der Roma in Europa und die Entwicklung der Bürgerrechte und der Teilhabe in Vorträgen, Diskussionsrunden, Musikbeiträgen und einer Gedenkstunde betrachtet. Mitglieder von Carmen e.V. schildern die Geschichte der Gastarbeiter und ihrer Nachkommen. Gemeinsam mit Vertretern der NRW-Landesregierung wird über den Stand und die Perspektiven der gesellschaftlichen Teilhabe der Roma und Sinti diskutiert. Am Freitagabend (9.4.) laden die Organisatoren zum Online-Kulturabend ein. Er wird von Schauspieler Nedjo Osman1 und jungen Mitgliedern des Wuppertaler Vereins RomaMusikTalente e.V. gestaltet.

    Am Ort des ehemaligen Internierungslagers Höherweg wird am Samstag (10.4.) öffentlich der mehreren Hundert Sinti und Roma gedacht, die dort von 1939 bis 1940 erst interniert, dann deportiert und zum großen Teil ermordet wurden. Der Verein Carmen will an diesem Ort ein Haus der Erinnerung und der Kultur errichten. Mit einem festlichen Online-Ausklang endet die Festwoche am Sonntag, den 11. April.

    Die Festwoche findet im Rahmen des Projekts „Empowerment für Rom - EmpoR“ statt. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) gefördert.

    Programm

    Donnerstag, 8. April 2021, von 10 bis 16 Uhr: Online-Tagung „50 Jahre Bürgerrechtsbewegung – 50 Jahre Teilhabe in Deutschland“
    Freitag, 9. April 2021, von 10 bis 12 Uhr: Zoom-Diskussion Politische Teilhabe der Roma - Dialog mit der Bundespolitik
    Freitag, 9. April 2021, von 18 bis 21.00 Uhr: Kulturveranstaltung
    Samstag, 10. April 2021, von 14 bis 16.00 Uhr Öffentliches Gedenken an deportierte und ermordete Sinti und
    Roma am Ort des ehemaligen Internierungslagers Höherweg/Ecke Posener Straße (Sammlung ab 13.30 Uhr)
    Sonntag, 11. April 2021, von 13 bis 17 Uhr Resümee der Kulturtage

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    Carmen e.V.

    Der Verein Carmen e.V. setzt sich seit der Gründung 1991 für die Interessen zugewanderten Roma ein. Dabei verfolgen sie das Ziel ein besseres Zusammenleben der Kulturen in der Gesellschaft zu erreichen. Dazu wollen sie die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe und das Empowerment der Roma fördern. Dazu gehört die Verbesserung der Bildungschancen junger Roma, der Kampf gegen Vorurteile, Diskriminierung, Antiziganismus, Rassismus sowie der Erhalt der Kultur und Sprache der Roma. Carmen e.V. engagiert sich in Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen, deutschlandweit und darüber hinaus. Sami Dzemailovski, Vorstand von Carmen e.V., freut sich, dass durch den Verein auch Projekte wie JuRoma wiederbelebt werde konnten. Dabei engagieren sich junge Roma, die viele Aktivitäten entwickeln, zu denen auch Sport gehört.

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    Drei 14-Jährige wurden am Montagabend (5.4.) von der Bundespolizei im Hauptbahnhof erwischt, da sie verbotswidrig in rasantem Tempo den Hauptgang mit ihren E-Scootern befuhren. Nach der Kollision mit einer Bahn-Mitarbeiterin floh einer der Jugendlichen, die beiden anderen konnten von der Bundespolizei festgenommen werden. Die Frau verletzte sich leicht. Bei dem festgenommenen Deutschen und seinem syrischen Begleiter wurde auf der Wache ein verbotenes Einhandmesser gefunden. Die beiden Jugendlichen erwarten nun Ordnungswidrigkeitenverfahren. Sie wurden an ihre Eltern übergeben.